Wer ist die Schindluderin?

Willkommen bei der Schindluderin!
Nicht laut, nicht unverschämt aber doch gnadenlos. Wenigstens manchmal. Es geht mir nicht darum jemanden im Sinne des Wortes schlecht zu behandeln, aber ich nehme mir die Freiheit auch unbequeme Themen auszusprechen. Und zwar so, wie sie mir erscheinen.
In einer Welt, in der das Hauptanliegen der Medien darin liegt maßlos zu übertreiben, zu heucheln, dem Rezipienten das Gehirn zu waschen und undifferenzierte Aussagen zu treffen, versuche ich mich an Fakten und logische Schlussfolgerungen zu halten. Themen nicht nach ihren konventionellen Aspekten zu untersuchen, sondern zu überlegen, was noch in ihnen steckt. Ob man vieles nicht auch von einer ganz anderen Seite betrachten kann.
Aber ich will nicht nur über Weltliches schreiben. Mich fasziniert auch die Innenwelt von uns Menschen. Warum handelt wer wie und was macht das mit den Menschen? Wie kann ich damit umgehen und welche Essenz lässt sich daraus ziehen?

Feminismus 2.0
Mein momentanes Hauptthema widmet sich dem Feminismus. Schon vor vielen Jahren sagte man mir immer wieder ich seie eine Feministin. Auf solche Behauptungen reagierte ich stets verärgert, da eine Feministin doch eine männerhassende frigide und hässliche Alte ist. Dieses Bild wird den meisten wohlvertraut sein, denn daran hat sich offensichtlich noch nicht viel getan. Vielleicht hat sich die Kleidung so mancher Feministin doch etwas ins Weibliche verändert aber an der Haltung haben wahre Emanzen nichts eingebüßt. Was wirklich schade ist! Feminismus ist etwas Gutes aber so wie er sich momentan darstellt, schafft er sich eher selbst ab, denn er ist nur etwas für die wirklich eingefleischten „Hardcore Emanzen“. Aber damit erreicht man keine Gesellschaft. Vor allem dann nicht, wenn man sich permanent so schrecklich unsympathisch macht, in dem man alles übertreibt.

Der Mann, die sexbesessene Bestie
Männer sind keine bösen sexbesessenen Bestien, die man permanent davon abhalten muss über Frauen herzufallen! Sicher ist die Gleichberechtigung noch lange nicht da, wo sie sein sollte aber sie ist schon ein gutes Stück weiter, als sie es noch vor 50 Jahren war. Weitere Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung erreicht man in meinen Augen nicht, indem man aus Feminismus ein Martyrium macht, was jeden Mann bestraft der auch nur daran denkt einer Frau ein Kompliment für ihr Aussehen zu machen.

Am Ende gehören Männer und Frauen der gleichen Spezies an und sollten sich eben genau darauf besinnen.
Die Misogynie der Menschheitsgeschichte hat sehr viel zerstört, was selbstverständlichen Umgang angeht aber man sollte nicht daran verzagen. Es gibt einen Weg zu wahrer Gleichberechtigung aber er muss beschritten werden! Zur Zeit hat sich dieser Weg verirrt und muss auf einen zielführenden Weg zurückgebracht werden.
Ich hoffe sehr, dass es mehr Frauen und auch Männer gibt, die diesen Weg beschreiten wollen und dem Feminismus somit zu seinem Update 2.0 verhelfen können.

5 Antworten auf „Wer ist die Schindluderin?“

  1. Typisch feministisch: Der Mann, befleckt mit der Ursünde einen Penis zu haben, die Frau, die vor allem fordert. „Gib mir dies! Gib mir das! Und tust du dies nicht, dann machst Du Dich der Misogynie schuldig und die hat ja schon früher alles zerstört!!!11!! Aaaaaaah!“

    Genau der Feminismus den wir brauchen! Wow!

    Irgendein Wort des Dankes oder wenigstens der Anerkennung der Opfer, die Männer bringen und seit jeher gebracht haben? Nirgendwo zu lesen. Denn all das steht Frau wie selbstverständlich zu. Lest ihr euch eigentlich mal selbst?

    1. Lieber M, ich gehe mal davon aus, dass hier ein Mann schreibt. Wer meine Texte genau liest merkt, dass es mir nicht um den Feminismus geht, der Frauen über alles stellt. Von daher verstehe ich die Anschuldigungen nicht. Ich setze mich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein, dabei geht es darum beide auf eine Stufe zu stellen. Ich fordere außer diesem Punkt überhaupt nichts vom männlichen Geschlecht. Die Ausführung zu „typisch feministisch“ ist also haltlos.
      Was ich des Weiteren nicht verstehe, warum ich mich bedanken sollte für Opfergaben der Männerwelt? Wenn man für wirkliche Gleichberechtigung kämpft, ist niemand dem anderen zu Dank verpflichtet, nur alleine des Geschlechtes wegen.
      Wenn Sie mir diese Punkte näher erläutern könnten, stehe ich einer Debatte nicht im Wege.
      Mit den besten Grüßen
      Die Schindluderin

  2. Lieber M,

    ich denke Du hast die Botschaft entweder nur sehr rudimentär oder falsch verstanden. Ich begrüße die Diskussion über Feminismus sehr, gerade wenn sie so reflektiert wird. Vielen Dank, liebe Schindluderin, gerade im Rahmen der Me too Debatte mutig und kontrovers.

    Bitte mehr davon

  3. Hallo,

    Ich habe dem Fernsehen mehr oder weniger vollständig den Rücken gekehrt, weil auf einem Drittel der Kanäle Media Shop läuft, auf dem zweiten Drittel Werbung und auf dem letzten Drittel Müll, der es nicht wert ist, das man ihn sich anschaut.
    Social Media gibt es bei mir nicht. Ich brauche keine kranken Leute, die Hundekacke fressen und das dann auf Facebook posten.
    Die Gleichberechtigung der Frauen ist meiner Meinung nach bereits erreicht. Frau kann heute werden, was sie will. Dackdeckermeisterin oder Ingenieurin, alles kein Problem.
    Ich möchte jetzt gerne auf ein paar Fakten hinweisen.
    Als von der Terrorgruppe Boko Haram fast 8.000 Männer und Jungen ermordet wurden, fand das kaum Wiederhall in den Medien. Als jedoch bekannt wurde, das, ich glaube 270 Mädchen von derselben Terrorgruppe entführt und als Sklavinnen verkauft werden sollten, war der Aufschrei groß.
    Rund zwei Drittel aller Selbstmorde begehen Männer. Sie sind auch überproportional bei den Obdachlosen vertreten. In den USA haben sich in den letzten zehn Jahren 60.000 Veteranen das Leben genommen. Mehr als in Vietnam gefallen sind.
    Ein deutscher Verrein von Männerrechtlern, der sich für gleiche Rechte von Frauen und Männern einsetzt, hat von Frau Giffey (als sie noch Ministerin war) 400.000 Euro Unterstützung zugesagt bekommen. Das Geld hat der Verein nicht erhalten.
    Eine Frau wie Alice Schwarzer ist für mich nicht nur äußerlich häßlich; sie strahlt auch von innen eine widerliche Häßlichkeit aus. Dabei interessiert es mich nicht, das sie lesbisch und mit einer Frau verheiratet ist.
    Ich wohne hier in einer 35.000 Seelenstadt und sehe in der Altstadt an allen Ecken und Enden Regenbogenfahnen hängen. Und die hängen da schon monatelang. Auslöser war eine solche Fahne, die vor der Kirche in einem Ortsteil gehißt worden war.
    Irgendwer ohne Hirn und Verstand hat sie heruntergerissen.
    Darauf hin wurden in der Altstadt und auch anderswo diese Fahnen aufgehängt. Als ich eine Straße hinaufging, sah ich an einem Balkon eine Fahne hängen und eine Frau war da gerade zugange. Sie blickte mich so giftig an, das ich mich gerne wieder dem Gehweg zuwandte.
    Ich kenne einen Restaurantbesitzer hierorts, von dem ich weiß, das er schwul ist. Sein Bruder hat es mir erzählt. Na und?
    Glauben diese Leute, das sie mehr Aufmerksamkeit brauchen als andere, nur weil sie ein bißchen anders ticken? Gay Pride?
    Ich lache mich gesund. Diese homosexuellen Menschen sollen lieben, wenn sie wollen.
    Was geht das mich an?
    Die Grünen würde ich niemals wählen und auch die SPD mit ihrer Frauenquote nicht. Wozu soll die gut sein? Damit Frauen in Posten gehievt werden, für die sich vielleicht nicht einmal qualifiziert sind.
    Wenn ich Frau Kramp-Karrenbauer sehe und wie sie 35 Milliarden Euro für deutsche Rüstung beim Fenster hinauswerfen will, wo das Geld dringend woanders gebraucht würde, löscht es mir ab. Natürlich sind Männer auch nicht immer das Gelbe vom Ei.
    Man betrachte nur Bill Gates, Warren Buffett, der offen zugegeben hat, das die Klasse der Reichen, also seine, einen Krieg führen würde und zwar gegen die Armen und das seine reiche Klasse diesen Krieg gewinnen werde. Des weiteren so vertrauenserweckende Figuren wie Elon Musk, ein Herr Bezos, ein britscher Milliardär (Ich glaube, er heißt Richard Branson), der unbedingt als erster die Schwerelosigkeit erproben wollte, was ihm auch gelang. Und so könnte man die Liste noch lang fortsetzen. Aber genug der Worte.
    Ich schreibe hier schon einen halben Roman. Ich bedauere außerordentlich, das Sie unter Schmerzen leiden und da dieses wohl nicht mehr besser werden wird. Ich wünsche Ihnen trotzdem, das Sie dem Leben das beste abgewinnen können und werden. Sie haben an einer Stelle geschrieben, das sie sich gerne etwas zurechtmachen, wenn sie ausgehen. Bewahren Sie sich das. Weibliche Frauen sind heute eine Seltenheit geworden.
    Und falls sie rauchen wie auf dem Bild; hören Sie auf damit! Ich habe es hingekriegt vor 25 Jahren und Sie können das auch.
    Jetzt ist aber wirklich Ende Gelände.
    Herzliche Grüße Alexander

    1. Lieber Alexander,
      Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Da diese Seite nur ein Hobby ist und keine berauschenden Klicks hat, schaue ich nur selten rein. So dauert es auch mal länger bis ich antworte.
      Eine Gleichberechtigung der Frauen gibt es in meinen Augen noch lange nicht. Dazu ist das Buch „Unsichtbare Frauen“ von Caroline Criado-Perez zu empfehlen. Wir leben seit Jahrtausenden im Patriarchat, das kann man nicht in wenigen Jahren rückgängig machen. Weder durch Frauenquoten noch sonst etwas. Die Gesellschaft ist auf die männliche Lebensweise geprägt und Prägung lässt sich nur langfristig ändern. Dazu braucht man niemandem einen Vorwurf zu machen, dass liegt einfach in der Natur der Sache.
      Daher kann ich nachvollziehen, wenn man sich mit manchen Maßnahmen nicht anfreunden kann.
      In den meisten Fällen geht es bei den Maßnahmen der Gleichberechtigung auch eher um Symbolpolitik und nicht darum, wirklich etwas zu ändern. Nach dem Motto: was bringt mir Gleichberechtigung, wenn ich sie nicht für mich (aus)nutzen kann.
      In meinen Augen ist das ganze System nicht das Wahre, um das zu erreichen was symbolträchtig erreicht werden soll. Da würde auch eine grüne Kanzlerin nichts dran ändern (zumal diese Kandidatin mit Feminismus so viel zu tun hat, wie ein Blauwal mit dem Paarungsverhalten des Grünfinken).
      Dieses System ist auf Macht aufgebaut und, ganz ehrlich, niemand aber auch wirklich niemand derjenigen die dies ändern könnten, haben eine Änderung dieser Priorität im Sinn. Sie wären sonst auch nicht dort, wo sie sind. Von daher ist eine wirklich grundlegende Änderung, wie sie von Nöten wäre, um wirklich etwas zu ändern, absolut utopisch. Aber man soll ja nie aufhören zu träumen.
      Danke auch für die guten Wünsche, Ihnen auch das Beste für die Zukunft.
      Mit den besten Grüßen
      Die Schindluderin

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